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Attraktiver Auslandsmarkt
Auch wenn die Grösse des Schweizer Asset Management Marktes im Verhältnis zur Einwohnerzahl beachtlich ist, so liegen über 97% aller institutionellen Vermögen ausserhalb der Schweiz. Mit rund 2'000 Milliarden CHF ist das hiesige Marktvolumen nicht nur ein Bruchteil des globalen Asset Management Marktes (70'000 Milliarden CHF), der ausländische Markt wächst im Vergleich mit der Schweiz auch viel stärker. Deshalb ist der Zugang zu ausländischen Märkten für Schweizer Asset Manager von grosser Bedeutung.

Quelle: BCG, Juli 2016, und BCG/SFAMA Market Sizing Overview, September 2016

Eingeschränkter Marktzugang in EU Ländern
Bereits heute exportieren die Schweizer Asset Manager ihre Produkte und Dienstleistungen überdurchschnittlich erfolgreich in ausländische Märkte. Dies unterstreicht die Tatsache, dass Schweizer Asset Manager bedeutend grössere Vermögenswerte verwalten, als der Heimmarkt hergibt. Trotzdem bestehen nach wie vor hohe Markteintrittsbarrieren für Schweizer Asset Manager in ausländischen Märkten und dies obwohl der Schweizer Markt für ausländische Asset Manager weitgehend offen ist. Diese fehlende Reziprozität führt zu einem Wettbewerbsnachteil für Schweizer Asset Manager im Ausland.
Mit dem neuen Schweizer Finanzmarktrecht ist man auf gutem Weg, eine mit der EU äquivalente Regulierung umzusetzen und damit die Voraussetzung für einen Zugang zum EU-Markt zu schaffen. In der Schweiz ansässige Asset Manager sollen damit ihre Produkte und Dienstleistungen möglichst uneingeschränkt aus der Schweiz heraus ihren Kunden in EU Ländern anbieten dürfen. Dazu ist noch einiges an Überzeugungsarbeit auf der technischen und der politischen Ebene nötig.

Kompatible Anlagegefässe
Nebst dem Zugang zum EU-Markt und zu anderen attraktiven Asset Management Märkten gilt es, die Schweizer Anlagegefässe attraktiver zu gestalten. Dazu gehört zum einen eine weitere Vereinfachung der Genehmigungsverfahren für neue Gefässe, eine innovationsfreundliche Genehmigungspraxis, die Aufhebung steuerlicher Nachteile (Verrechnungssteuer und Umsatzabgaben) und eine generelle Ausrichtung an international anerkannten Strukturen.

 

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