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Frühzeitig auf Boutique-Ansatz gesetzt

Fisch Asset Management wurde 1994 von Kurt und Pius Fisch mit dem Ziel gegründet, sich auf wenige Anlageprodukte zu fokussieren und ein professionelles Asset Management für institutionelle Investoren anzubieten. Kurt Fisch hatte die Geschäftsidee entwickelt – dies auf der Grundlage seiner Tätigkeit als Portfolio Manager im institutionellen Asset Management bei der damaligen SKA und als Verantwortlicher für das Asset Management bei einer Privatbank.

Die beiden Firmengründer Kurt und Pius Fisch

Die Start-ups in dieser Zeit waren hauptsächlich Vermögensverwalter für Privatkunden. Die Fokussierung auf erfolgreiches aktives Asset Management war als Geschäftsidee nicht neu, aber in der Schweiz eher unüblich.  Als Vorbild dienten die erfolgreichen Hedge Fund Manager in den USA: Investieren in Talente, die als Unternehmer für ihre eigene Strategie mit ihrer ganzen Existenz einstehen. Es war diese Idee, die faszinierte: Mit einem professionellen aktiven Asset Management eine überdurchschnittliche Performance erzielen und damit langfristig erfolgreich zu sein. Diese schwierige Aufgabe entsprach unserer kompetitiven Mentalität und macht uns bis zum heutigen Tag grosse Freude.

Fokussierung als Erfolgskonzept
Unsere Fokussierung auf wenige Produkte hatte zur Folge, dass wir uns nur an institutionelle Kunden wenden konnten; ein Bereich mit wesentlich tieferen Margen als das Privatkundengeschäft. Das institutionelle Asset Management war weit weniger entwickelt als heute und klar eine Domäne der Grossbanken. Das Geschäftsmodell «Boutique Asset Manager» war kaum bekannt. Man profitierte von einer im Vergleich zu heute massiv tieferen Regulierungsdichte. Es war damals möglich, mit weniger als 100 Mio. CHF Asset under Management zu starten.  
Dank dem Grundrezept der Fokussierung und der konsequenten Umsetzung unserer Grundidee gelang es über die Jahre, im Nischenbereich Wandelanleihen bei institutionellen Anlegern aus dem deutschsprachigen Raum einen Namen zu schaffen. Dieser Brand verlieh uns auch als junge und kleine Firma eine hohe Visibilität und Erkennbarkeit, was in vielerlei Hinsicht von unschätzbarem Wert war.

Wichtige Ereignisse in der Firmengeschichte

  • 1998: Entscheidung stärker zu wachsen und mehr Personal einzustellen und Lancierung von zwei Wandelanleihenfonds mit Fokus auf die spezifischen Bedürfnisse der Schweizer Pensionskassen 
  • Wahl von Deutschland als zweiten Hauptmarkt, der sich insbesondere nach der Dot.com-Krise erfolgreich entwickelte
  • Diversifikation über die Einführung von Unternehmensanleihen (Bereiche High-Yield und Emerging Markets) sowie Etablierung der Multi-Asset-Strategie (einschliesslich Trendfollowing-Programm), die wir für die eigene Pensionskasse entwickelt haben

 «Alles für die Kunden, alles für die Mitarbeiter»
Die Firmenkultur basiert auf der Grundidee «Alles für die Kunden, alles für die Mitarbeiter» und hat sich mit zunehmender Mitarbeiterzahl sukzessive weiterentwickelt. Wichtige Grundsätze sind: keine Interessenkonflikte, unternehmerisches Handeln, hohe Professionalität (Begeisterung für Besser), Respekt, Teamansatz etc. Die gesamte Organisation (Struktur, Entlöhnung, Prozesse) muss diese Grundsätze einhalten und weiterentwickeln. Innerhalb der Firma besteht deshalb auch eine volle Transparenz. Jeder Mitarbeiter weiss über alles Bescheid, kennt also nicht nur den Geschäftsbericht und die Sitzungsprotokolle, sondern auch die Löhne etc. Transparenz ist eine Voraussetzung, um von den Mitarbeitern wirklich unternehmerisches Handeln fordern zu können. Gleichzeitig unterstützt sie den Teamansatz, da sich politische Manöver und Intrigen leichter vermeiden lassen und Probleme in einem so frühen Stadium auftauchen, dass sie noch lösbar sind.

Beteiligung der Mitarbeiter
Ein weiterer wichtiger Grundpfeiler der Firmenphilosophie sind die Aktienprogramme für die Mitarbeiter. Sie sollen sich am langfristigen Erfolg der Firma beteiligen können. Der Mitarbeiter als Aktionär denkt unternehmerischer, und die wichtigsten Leute in der Firma haben das gleiche Ziel.   
Das kontinuierliche Wachstum seit dem Start ist sicherlich eine Stärke. Es verleiht der Firma und den Mitarbeitern ein Selbstbewusstsein, das gerade für die Tätigkeit eines Asset Managers vorteilhaft ist. Und die Kontinuität ist das Resultat einer langfristigen Ausrichtung der Unternehmensstrategie.  

Entwicklung der Assets under Management

  Quelle: Fisch Asset Management, in Millionen CHF

Schweiz als idealer Standort
Die Schweiz ist unseres Erachtens ein sehr geeigneter Standort für einen «Boutique Asset Manager». Dank des Bankenplatzes gibt es ausgebildetes Personal, Erfahrung und Kapital, das angelegt werden muss. Der allgemeine Ausbildungsstandard ist im internationalen Vergleich gut und der hohe Lebensstandard ermöglicht die erfolgreiche Akquisition ausländischer Talente.    

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