Am 17. Januar 2019 fand das erste IFZ Asset Management Forum statt. Nach der Begrüssung durch Jürg Fausch, Hochschule Luzern – Wirtschaft, gab Lorenz Arnet, CEO der Asset Management Platform (AMP), einen Überblick zum Asset Management in der Schweiz. Asset Management wird dabei definiert als die Produktion und Verwaltung von Anlagelösungen in Form von kollektiven Kapitalanlagen oder individuellen, institutionellen Mandaten. Dies bedeutet, dass Asset Management Firmen ihre Produkte und Dienstleistungen hauptsächlich institutionellen Kunden wie Pensionskassen, Versicherungsgesellschaften, Staatsfonds oder Unternehmen anbieten und daher vom Wealth Management Geschäft abzugrenzen sind.

Aktuelle Zahlen aus der IFZ/AMP Asset Management Studie 2018 zeigen, dass das institutionelle Asset Management in der Schweiz rund CHF 2’200 Milliarden verwaltet, was ungefähr dem Dreifachen des BIP des Landes entspricht. Charakterisierend für das Schweizer Asset Management ist unter anderem die hohe Marktkonzentration und die starke Stellung im Bereich der alternativen Anlageklassen. In seinem Referat zeigte Lorenz Arnet auch auf, dass das Asset Management ein bedeutender Anbieter von Arbeitsplätzen für gut qualifizierte Arbeitnehmende ist. In der Schweiz sind rund 9’600 Personen direkt bei Asset Management Firmen und zusätzlich rund 44’500 Personen indirekt (Anwälte, Wirtschaftsprüfer, Berater, Distribution etc.) in der ganzen Asset Management Branche beschäftigt. Abschliessend wurden die bedeutendsten Trends und Herausforderungen dargestellt mit welchen sich das Asset Management kurz- und langfristig auseinandersetzten muss. Im Anschluss an das Einführungsreferat moderierte Valentin Ade, Finanz & Wirtschaft, eine Paneldiskussion, in welcher folgende Punkte behandelt wurden:

  • Bedeutung des Asset Management in der Schweiz
  • Herausforderungen und Chancen für das Schweizer Asset Management
  • Asset Management als integraler Teil des Finanzplatzes Schweiz

 

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