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«Die Neugier treibt mich an.»

 

Dr. Claudia Emele
Avadis Vorsorge AG

Claudia Emele ist Leiterin Vermögensanlagen der Avadis Vorsorge AG und Geschäftsführerin der Avadis Anlagestiftungen. Avadis ist auf Anlagelösungen für Schweizer Vorsorgeeinrichtungen spezialisiert und verwaltet gesamthaft über 17 Milliarden Franken. Vor ihrer Tätigkeit bei Avadis war die promovierte Ökonomin Geschäftsführerin der Ortec Finance (Schweiz) AG und Geschäftsleitungsmitglied für Marketing und Sales bei Complementa AG.

 

Claudia Emele, was ist für Sie Erfolg?

Ein erfolgreicher Mensch ist für mich jemand, der etwas komplett Neues erschafft oder etwas so zum Besseren verändert, dass es allen nützt. Dies kann ich nicht an Positionen oder Gehältern ausmachen, sondern an der Achtung der Nachwelt.

Was war die beste Entscheidung in Ihrer beruflichen Laufbahn?

Jede Entscheidung meiner beruflichen Karriere hat mich dahin gebracht, wo ich heute stehe. In diesem Sinn gibt es für mich keine beste Entscheidung, sondern eher eine Entwicklung basierend auf positiven Entscheiden. Nie habe ich es bereut, den Schritt aus der akademischen Forschung in die Praxis der beruflichen Vorsorge gewählt zu haben.  

Was treibt Sie an?

Die aktive Mitgestaltung im Unternehmen und als Führungskraft etwas bewegen zu können, motivieren mich im Alltag. Darüber hinaus möchte ich mich als neugierige und wissbegierige Person stetig weiterentwickeln und dadurch innovative Lösungen für unsere Investoren und unser Unternehmen kreieren.  

Welche Leitsätze/Führungsprinzipien verfolgen Sie?

Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Vertrauen und klare Kommunikation.

Was hat Sie dazu bewegt, das zu tun, was Sie heute tun?

Mich hat die Chance, etwas zu bewegen zu können, immer schon gereizt. Die Neugier, stetig etwas Neues zu erlernen und sich so immer weiter zu entwickeln, treibt mich an. Dazu gehört auch, sich mit den unterschiedlichsten Akteuren in meiner Branche zu befassen. Daher mein Werdegang, der mich die verschiedenen Stationen in der beruflichen Vorsorge hat durchlaufen lassen.

Was macht Ihnen an Ihrem Job am meisten Spass, was am wenigsten?

Am meisten Freude bereiten mir der Austausch und die Zusammenarbeit mit Menschen. Zum einen im Team gemeinsam etwas bewegen und gestalten zu können, sowie zum anderen die Förderung und Entwicklung von Mitarbeitern durch Schaffung von Freiräumen zu deren individueller Entwicklung. Am wenigsten Spass machen administrative und repetitive Aufgaben. 

Wo finden Sie in Ihrer Freizeit den Ausgleich?

Als aktiver Mensch treibe ich gerne und viel Sport – abschalten kann ich beim Joggen und Schwimmen, Dampf ablassen beim Muay Thai. Reisen inspirieren mich und erweitern meinen Horizont, vor allem der Austausch mit Menschen aus anderen Kulturen. Tief beeindruckt hat mich etwa die japanische Kultur, die ich kürzlich kennenlernen durfte.

Wofür sind Sie dankbar?

Dankbar bin ich meinem Lebenspartner, meiner Familie und meinem Freundeskreis, die mir Halt, Kraft sowie Energie geben und mir den Rücken bei kritischen Entscheiden stärken. Zudem ist es heutzutage nicht selbstverständlich, gesund zu sein und in einem sicheren, politisch stabilen und schönen Land wie der Schweiz zu leben.

Welche Kindheitserinnerung hat Sie besonders geprägt?

Im Alter von 10 Jahren hat mir mein Vater den Spruch «Jeder ist seines Glückes Schmied» als Zeichnung in meinem Poesiealbum mit auf den Weg gegeben. Dieses Lebensmotto hat mich seither stets begleitet und mich angespornt, nicht stehenzubleiben, sondern mich stetig weiterzuentwickeln.      

Was machen Sie während einer Kurzreise?

Die Reisezeit nutze ich meistens, um in Ruhe Fachzeitschriften und -artikel zu lesen sowie meine Emails zu beantworten. Bei einer längeren Zugfahrt geniesse ich es jedoch auch gerne einmal, die an mir vorüberziehende Landschaft zu bewundern.   

Was war Ihr liebstes Schulfach?

Grundsätzlich ging ich immer sehr gerne in die Schule und mochte auch die meisten Schulfächer. Einen ganz besonderen Reiz übten jedoch Fremdsprachen auf mich aus – vor allem Französisch, das ich mit grosser Begeisterung und Leidenschaft lernte.

Wenn Sie als Tier wiedergeboren werden, welches wäre das und wieso?

Am liebsten würde ich als Katze wiedergeboren werden. Katzen sind unabhängig, freiheitsliebend, charakterstark und anmutig.

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