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«Leidenschaft für Menschen und Märkte.»

 

Dominik Brunner
Schroders

Dominik Brunner arbeitet seit Juni 2018 für Schroders Investment Management Schweiz als Spezialist für Alternative Anlagen. Zuvor war er beinahe 20 Jahre für die UBS tätig. Dominik Brunner konzentriert sich darauf, Kunden das stark wachsende Angebot von Alternativen Anlagen näher zu bringen und mit ihnen Lösungen für den Portfolio-Einsatz zu erarbeiten. Im Fokus stehen Private Assets wie Private Equity und Hedge Funds. Er ist verheiratet und Vater eines Sohnes.    

 

Dominik Brunner, was treibt Sie an?

Meine Leidenschaft für alles, was mit Kapitalmärkten zu tun hat und der Umgang mit spannenden Menschen. Ich fühle mich sehr privilegiert, dass ich beides in meiner Arbeit kombinieren kann.

Auf welchen Werten beruhen Ihre täglichen Handlungen, Entscheidungen, Pläne?

Respekt und Anstand sehe ich als wichtigste Grundwerte, an denen ich mich im Alltag und Berufsleben orientiere. Menschen versuche ich immer so zu behandeln, wie ich auch selber behandelt werden möchte. Ebenso wichtig ist mir Authentizität. Ich bemühe mich darum, ehrlich zu mir selbst und zu meinen Mitmenschen zu sein. Kurzfristig kann man eine vom Ich abweichende Rolle sehr gut spielen, aber langfristig ist nur ein authentischer Auftritt erfolgreich.

Was hat Sie dazu bewegt, das zu tun, was Sie heute tun?

Ich wusste bereits sehr früh, dass ich mich mit Finanzen und dem Kapitalmarkt beschäftigen will. Ich bin dann über die Finanzanalyse und das Portfoliomanagement bei einem institutionellen Vermögensverwalter immer näher zum Kunden gerückt. Mein Fokus hat sich über die Zeit weg von Aktien und Obligationen hin zu alternativen Anlagen – etwa Hedge Funds und Private Assets – verschoben.

Welchen Stellenwert haben soziale Medien für Sie?

Einen sehr hohen. Besonders wenn es ums berufliche Netzwerken geht. Die Möglichkeit, sich mit einem grösseren Personenkreis auszutauschen, Kontakte zu knüpfen, Ideen zu teilen und Meinungen zu vertreten, finde ich sehr faszinierend. 

Was macht Ihnen an Ihrem Job am meisten Spass, was am wenigsten?

Am meisten Spass macht es mir, mich mit Kunden über aktuelle Entwicklungen und Marktaussichten auszutauschen. Was ich nicht so mag – da bin ich wahrscheinlich nicht der einzige – sind ein Teil der administrativen Aufgaben, die leider zunehmen.   

Welche Probleme sollten Politik und Behörden rasch angehen?

Meines Erachtens ist das wichtigste Thema für die Finanzindustrie derzeit das nachhaltige Investieren. Es geht um zentrale Aspekte wie Umwelt, soziale Gerechtigkeit und verantwortungsvolle Unternehmensführung – kurz: ESG. Ich bin überzeugt, dass wir diesbezüglich erst ganz am Anfang eines langen Zyklus stehen und die Politik hier noch sehr viele Punkte klären und vorantreiben muss, damit wir positive Effektive sehen. Es sind klare Rahmenbedingungen von Seiten der Behörden notwendig, um für Transparenz zu sorgen und zu helfen, dass Kapital zielgerichtet und letztlich nachhaltig investiert wird.     

Wo finden Sie in Ihrer Freizeit Ausgleich zur Arbeit?

Sport ist mir sehr wichtig und hilft mir, den Kopf freizukriegen. Leider komme ich nur noch selten dazu, auf dem Vierwaldstättersee zu rudern. Ich verbringe aber so viel Zeit wie möglich draussen in der Natur. Ich laufe gerne, fahre Rad und im Winter selbstverständlich Ski. Im Frühling verlagern sich meine Aktivitäten in den Garten. Das ist ebenfalls ein guter Ausgleich zur Büroarbeit. Und ganz wichtig – die Zeit, die ich mit der Familie verbringe.  

Was würden Sie heute einem Berufseinsteiger im Asset Management respektive Ihrem jüngeren Selbst empfehlen?

Zuerst gilt es, das Handwerk von der Pieke auf zu lernen. Später kann dieser Erfahrungsschatz sehr hilfreich sein, um mit Kunden und Partnern auf Augenhöhe zu diskutieren, da man deren Probleme und Herausforderungen nicht nur aus der Theorie kennt. Und ich empfehle allen, Auslanderfahrungen zu sammeln.   

Wo befindet sich Ihr liebstes Reiseziel?

Im Tessin – genauer im Sottoceneri. Dort fühle ich mich beinahe wie in Italien. Mir gefällt die Mischung aus italienischer Lockerheit und schweizerischer Zuverlässigkeit. Meine Lieblingsstadt im Ausland ist Prag. Das hängt mit meiner familiären Herkunft zusammen, der spannenden Geschichte und der eindrucksvollen Architektur. Aber nicht nur. Auch das tschechische Bier – es ist nicht pasteurisiert und ungefiltert – ist immer ein guter Grund, um in den Osten zu reisen.

Was machen Sie während einer Geschäftsreise?

Ich arbeite oft. Da man meistens ungestört ist, hat man auch Zeit und Musse, sich mit strategischen Themen auseinanderzusetzen.

Wenn Sie ein Land aussuchen dürften: wo würden Sie am liebsten Leben und wieso?

Ich bin sehr glücklich, dass ich und meine Familie in der Schweiz leben. Als Alternative könnte ich mir Italien vorstellen. Das Land ist so vielfältig wie beinahe kein anderes: Meer, Berge, fantastisches Essen und tolle Weine – mehr braucht es nicht für ein gutes Leben. Ich lerne derzeit die Sprache.

Welches Hintergrundbild haben Sie auf Ihrem Mobiltelefon?

Nicht nur wegen meinem Bezug zu Tschechien bin ich ein grosser Eishockey-Fan. Auch nach Abschluss der Hockeysaison habe ich immer noch das EVZ-Logo auf dem Screen. Meistens benutze ich aber ein Bild von meiner Familie als Bildschirmhintergrund.

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